Heute wurde auf der Google I/O 2010 Konferenz das nächste Update für Android Version 2.2 (aka Froyo) vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein “großes” Update mit vielen Verbesserungen & Neuerungen:
- Mehr Geschwindigkeit & Performance: Dank des neuen Dalvik JIT Compiler in Android 2.2 wird das OS um bis zu 5-fach schneller sein als sein Vorgänger
- Neue Funktionen & API’s: Die drei wichtigsten neuen API’s für Entwickler sind eine BackUp Funktion für User-Daten via web. Dadurch können vom User generierten Daten vom Hersteller der App gebackuped werden und dann später wieder geladen werden (z.B. nach einem Gerätewechsel) Als zweite große API implementiert Google ein zwei Wege Push-Service. Mit diesem Service ist es möglich z.B. am Desktop im Chrome Browser sich eine Route in Google Maps zu generieren und diese dann direkt an ein Android Smartphone zu schicken. Auf diesem öffnet sich dann automatisch die Maps App und die Route wird angezeigt. Die dritte wichtige Neuerung betrifft den Speicherort von Apps. Es wird möglich sein Apps auf einer SD-Karte zu speichern und so der meist sehr beschränkten Speicherkapazität auf dem internen Speicher eine Alternative zu bieten (z.B. bei Spielen).
- Hotspot/Thethering: Mit Andorid Version 2.2 wird es ganz einfach möglich sein sein Android Smartphone als WLAN Hotspot mit Verschlüsselung zu benutzen. Zusätzlich gibt es eine USB-Thethering Option
- Neuer Web Browser: Dank der integrierten V8-Javascript-Engine gibt es Geschwindigkeits-Verbesserungen von bis zu 2-3X gegenüber Android 2.1
- Adobe Flash / Air: Beides wurde in Android 2.2 integriert, sodass nun auch Flash & Air Inhalte genutzt werden können
- Neuer Android Marketplace: Im Marketplace wird es möglich sein Apps das automatische Update (ohne erneute Genehmigung) zu erlauben und es wird die Option geben alle Apps auf einmal upzudaten. Zusätzlich erhalten Entwickler “Crash-Reports” um die Apps weiter zu verbessern
- Neue Enterprise-Funktionen: Nutzer von Exchange Servern können nun auf ihrem Android Smartphone die Dienste einrichten & nutzen. Dabei gibt es strikte Device-Datenschutz-Management-APIs für Entwickler, Anwendungen, Sicherheits-Features des Gerätes.






